Zu Beginn unserer Serie aus 3 Auswärtsspielen zog es uns an die Freiberger Mulde nach Döbeln. Die letzten 2 Jahre konnten wir hier nicht gewinnen. Sonntagsspiele liegen uns eh nicht so. Zudem darf in Döbeln, wie in guten alten Zeiten, auch in den Harztopf gegriffen werden. Spannung war also beim Tabellenschlusslicht geboten.
Der Fahrplan für das Spiel war eigentlich klar. Mit den Trainingseinheiten der vergangenen Woche sollte die erwartete 5:1-Abwehr des Gegners besser bespielt werden. Insgesamt gelang uns das. Torchancen hatten wir dabei genügend. Nur der Umgang mit dem klebrigen Spielgerät machte uns im Abschluss einen Strich durch die Rechnung. Unsere Würfe flogen reihenweise am Tor vorbei oder waren zu unpräzise. Mit einem 12:11 nach torarmen 30 Minuten ging es zur Pausenansprache.
Viel mussten wir eigentlich nicht ändern. Die Breite des Kaders sollte konsequent ausgespielt werden - eben weiter den Dampfkessel anheizen und laufen, laufen, laufen. Eine der vielen Torchancen wird dabei schon erfolgreich sein. In der Abwehr konnten wir uns heute auf einen stabilen Mittelblock verlassen. Wir zwangen Döbeln zu eigenen Fehlern im Aufbau, weil wir zwischenzeitlich auch auf eine 5:1-Abwehr umstellten. Zwischen den Pfosten hielt Lukas immer wieder überragend. Am Ende gewannen wir 24:20 - wichtig, denn damit sind wir bereits sicher auf dem zweiten Platz in unserer Liga.
Erst am 19.04.2026 geht es nach der Osterpause für uns weiter nach Markkleeberg - Anwurf dann ist 18:00 Uhr (Mehringstraße 6, 04416 Markkleeberg). Auch wieder ein Sonntag und auch dort konnten wir in den vergangenen 2 Jahren nicht gewinnen. Es wird also spannend. Allen Fans, Mitgereisten und Trommlern wünschen wir ein paar erholsame Osterfeiertage. Danke für eure Unterstützung. Wir sehen uns in 3 Wochen wieder.
Für den SV Lok Leipzig-Mitte II spielten:
L. Peibst (TW), M. Both (TW), T. Wolf (3), B. Nguyen, D. Iliewa (2), J. Berndt (5), N. Kluge (7), F. Hintze (1), C. Berger (1), N. Lamade (2), S. Henne, M. Evers, H. Naumann (3), S. Dude
Offizielle:
J. Hauck, T. Klimpel, M. Bartlog, S. Wuttke, F. Patke
Und als Zuschauer:
M. Klotsch