VfL Waldheim 54 – SV Lok Leipzig Mitte | 29:38 (16:17)
Nach dem 37:33-Erfolg im Hinspiel wollten die LoMi-Frauen auch das Rückspiel in Waldheim erfolgreich gestalten. Die Voraussetzungen waren dabei nicht ganz einfach: Mit einem dünn besetzten Rückraum ging es auswärts zur Sache. Doch das Trainergespann hatte die Mannschaft in der Trainingswoche gut auf den Gegner eingestellt – und das zeigte sich früh.
Mit viel Tempo im Angriff brachten die LoMi-Frauen Waldheim immer wieder aus dem Konzept. Nach zehn Minuten stand bereits eine 4:9-Führung auf der Anzeigetafel. Die Spielkontrolle war da, nur die Konsequenz im Abschluss ließ noch Luft nach oben. Zu viele klare Chancen blieben ungenutzt, sodass Waldheim bis zur Pause wieder näher kam. Beim Stand von 16:17 ging es in die Kabine.
Dort folgte die klare Ansage: Chancen nutzen. Gesagt – getan. In der zweiten Halbzeit präsentierten sich die LoMi-Frauen deutlich zielstrebiger und belohnten sich endlich für die gute Vorarbeit. Schritt für Schritt – peu à peu – wurde der Vorsprung ausgebaut. Viele Spielerinnen trugen sich in die Torschützenliste ein und sorgten so für eine geschlossene Mannschaftsleistung. Am Ende stand ein verdienter 29:38-Auswärtssieg, der die starke Entwicklung der letzten Wochen unterstreicht.
Nun steht für die LoMi-Frauen erstmal eine kurze Spielpause an. Am 21.02. wartet dann im Pokal-Viertelfinale gegen Turbine die nächste Herausforderung. Bis dahin heißt es: weiter hart arbeiten und die eigenen Stärken konsequent ausbauen.
Für den SV Lok Leipzig-Mitte spielten:
K. Wricke (TW), V. Schördling (3), E.Bebersdorf (3/2), M. Knappe (9), L. Darefjeld (7), J. Sulzbacher (4), E. Aßmann (1), N. Naumann, L. Vogt (3), V. Staiger, C. Munzert (3), L. Scharner (5), C. Klötzer
Offizielle:
P. Wuttke, M. Benchenna